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Heizen mit Holz – die sinnvolle Alternative

Heizen mit Holz ist ein wichtiger Faktor in unserem eigenen Wärmemix. In den zurückliegenden Jahrzehnten wurde der Heizstoff Holz immer mehr zugunsten von Gas und Heizöl zurückgedrängt.

Doch heute gewinnt der nachwachsende Heizstoff wieder massiv an Bedeutung. Beachtenswert ist, dass Holz fast dreimal so viel Energie liefert, wie alle Windenergieanlagen, Wasserkraftwerke und Solaranlagen zusammen. Wer sich heute mit dem Thema „mit Holz heizen“ beschäftigt, für den geht es zumeist um die finanziellen Vorteile von Holz als Heizquelle. Für wenige Kunden geht es rein um den ökologischen Aspekt. Sehr unsicher verhält sich der Preis für fossilen Brennstoffe. Somit ist der Wunsch, durch ein Palleteofen unabhängig vom Energiemarkt zu werden, sicherlich nicht falsch .

Die meisten Kunden, die sich für dieses Thema interessieren, möchten lediglich eine Zusatzheizung installieren. Ein Kachelofen im Wohnzimmer, ein Holzofen im Wohnzimmer – zusätzlich zur bestehenden Heizanlage. Ein weiterer Markt ist das gelegentliche Beheizen von Wochenendhäusern oder anderen nur selten genutzten Gebäude. Neben den Kosten stehen hier oft auch innenarchitektonische Kriterien im Raum: Die neue Zusatzheizung soll sich schließlich optimal in den Raum integrieren. Oftmals steht neben der jährlichen Ersparnis der Anschaffungspreis nicht so sehr im Vordergrund. Anders bei Kunden, die für ihre Zentralheizung im Keller einen neuen Heizkessel suchen. Diese Kundschaft ist auf der Suche nach einer möglichst kostengünstige und effiziente Lösung.

Die Frage nach der richtigen Heizung hängt sehr stark von individuellen Gegebenheiten ab. Wenn Kunden Zugriff auf ein Waldgebiet haben, wird bei seinen Überlegungen lediglich den einen Arbeitsaufwand kalkulieren. Ein Baum muss gefällt werden, zurechtgesägt, zurechtgehackt, transportiert und gelagert werden. Dafür ist er sehr unabhängig von Fremdkosten. Die meisten Menschen sind allerdings nicht im Besitz eines eigenen Waldes. Diese sind vom Handel abhängig. Preissteigerungen sind hier denkbar – wie auch das Entgegenkommen des Händlers, Holz anzuliefern. Mit der größte Nachteil beim Heizen mit Holz ist neben der Beschaffung und Lagerung das zeitraubende Nachlegen des Holzes. Eine Gasheizung liefert kontinuierlich Wärme, ein Holzofen nur, wenn ständig Holz zugeführt wird. Erste Experimente mit Sägespänen und kleine Holzabfälle, die gepresst wurden, führten letztlich zu den Holzpelletöfen. Holzpelletöfen gelten nach wie vor als relativ neu. Erfahrungswerte sind nicht immer vergleichgbar. Es handelt sich um einen neuen Brennstoff, für den eigens eigene Öfen und Heizkessel entwickelt wurden. Oftmals funktionieren diese nicht auf Anhieb.

Auch die Qualität der Holzpellets haben in der Vergangenheit oft große Qualitätsunterschiede aufgewiesen. Inzwischen ist die Qualität der bekannten Holzpellets deutlich verbessert und stabil. Der Bezug bei bekannten Händlern ist ein weiterer Faktor. Die Herstellung von Pellets geschieht mittels Pressen unter hohem Druck. Somit kann auf die Zugabe von bedenklichen Bindemittel verzichtet werden. Je nach Ausgangsmaterial genügt das eigne Harz des Holzes, um die gewünschte Festigkeit zu erhalten. Aber auch die Zugabe von Maisstärke hat sich etabliert.

Der wesentlicheVorteil von Holz-Pellets besteht darin, dass diese der Brennkammer vollautomatisch zugeführt werden kann. Je nach Ausstattung ist ein Vorratsbehälter mit dem Heizofen oder Heizkessel verbunden. Kleinere Öfen verfügen oftmals über einen Vorratsbehälter für mehrere Tage, so dass der Öfen ohne Aufsicht diese Zeit automatisch heizt. Hier empfiehlt sich die Tipico App.

 

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Energiepreisrechnern gegen zu hohe Stromkosten

Die Energiepreise steigen kontinuierlich. Gaspreise werden jährlich rechtzeitig zur Heizperiode angehoben. Besonders einschneidend jedoch sind die Preiserhöhungen beim Strom. Experten gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren bis zu 30 % betragen können. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen. Die allgemeine Verteuerung von Energie durch gestiegene Nachfrage auf dem Weltmarkt ist einer.

Ein anderer ist die in Deutschland beschlossene Energiewende. Offenbar kann oder will die Energiewirtschaft die von der Politik festgelegten Ziele nicht erreichen. Vorgesehen ist, den Anteil alternativer Energien bis zum Jahr 2022 auf 35 % zu erhöhen und gleichzeitig komplett auf Atomenergie zu verzichten. Nach dem gegenwärtigen Stand scheint weder die Erhöhung der Produktion alternativer Energien zu klappen noch wird der erforderliche Netzausbau gelingen. Die Folge könnten weitere drastische Strompreiserhöhungen sein. Die Ursachen für die Energieverteuerung entziehen sich weitgehend der Einflussnahme der Verbraucher.

Der Trend wird sich durch verändertes Verbraucherverhalten kaum umkehren lassen. Energie sparen ist mehr eine Frage des Umweltschutzes, als dass man damit die Preise nachhaltig beeinflussen könnte. Verbraucher können aber ihre Marktmacht nutzen, um sich gegen ungewöhnlich hohe Stromkosten zu schützen. Wer bereit ist, vom überteuerten Grundversorger zu einem anderen Energieanbieter zu wechseln, kann ein paar 100 € jährlich einsparen. Verbraucherschützer und Politiker fordern die Energiekunden ausdrücklich dazu auf, flexibel zu sein und bei überteuerten Preisen nach alternativen Angeboten zu suchen. Aber nur etwas über 50 % der Verbraucher nehmen die Einsparmöglichkeiten durch einen Energieanbieterwechsel auch tatsächlich wahr.

Dabei ist es verhältnismäßig einfach, Energiepreise zu vergleichen und einen Energieversorgerwechsel durchzuführen. Im Internet gibt es kostenlose und unverbindliche Energiepreisrechner, die dies ohne großen Aufwand ermöglichen. Der Vorteil ist, dass Verbraucher nicht lange suchen müssen, um das beste Angebot zu finden. Die Energierechner vergleichen Preise und Tarife aller Anbieter eines bestimmten Standorts untereinander und mit denen des Grundversorgers.

Nach Durchführung des Vergleichs ist in vielen Fällen ein Onlinewechsel zum gewünschten Energieversorger ohne großen bürokratischen Aufwand möglich. Wer ganz sicher gehen will, das günstige Energieangebot tatsächlich auch zu finden, sollte mehrere Energie Tarifvergleiche nutzen. Denn nicht alle Rechner arbeiten mit allen günstigen Anbietern zusammen. Wichtig bei einem Energiepreisvergleich ist die richtige Anwendung der Filterfunktionen, bevor der Rechner mit einem Mausklick in Gang gesetzt wird. Verbraucherschützer empfehlen Energieverträge mit Laufzeiten bis zu einem Jahr und Preisgarantien. Angebotene Wechselboni sollten mitgenommen werden.

Doch sollten Verbraucher darauf achten, ob sie an Bedingungen geknüpft sind und für wie lange sie gewährt werden. Manchmal fallen mit dem Wegfall der Boni auch die Einspareffekte weg. Es empfiehlt sich, mit Hilfe der Filterfunktionen nur diese verbraucherfreundlichen Tarifeigenschaften einzustellen. Nicht zu empfehlen sind hingegen Tarife, die eine Bindung an Abnahmemengen vorsehen, selbst wenn sie besonders günstig erscheinen. Wird die vereinbarte Abnahmemenge unterschritten, gibt es keine Erstattung. Wird die Abnahmemenge überschritten, muss häufig teuer zugekauft werden. Auch auf Kautionen und Vorauszahlungen sollten sich Energiekunden nicht einlassen, wenn sie nach einem Energiepreisvergleich den Anbieter wechseln.